Urlaub in Madagaskar

Urlaub in Madagaskar

Madagaskar ist die viertgrößte Insel auf der Welt und wirklich einen Besuch wert, da sie mit nichts anderem zu vergleichen ist.

Und man kann sogar wirklich günstig seinen Madagaskar-Urlaub buchen.

Vor rund 160 Millionen Jahren wurde Madagaskar von Afrika abgetrennt und eingerahmt von goldenen Stränden und Palmen gibt es dort zahlreiche grasbewachsene Hochebenen, Wälder und Naturreservate.

Die ersten Siedler gab es auf Madagaskar schon 350 v. Chr. und im Laufe der Jahre gab es immer wieder unterschiedliche Einflüsse durch zum Beispiel Bantu oder Araber. Von 1890 bis 1960 war Madagaskar französische Kolonie. So ist Französisch neben Malagasy, das fast alle Madagassen sprechen,  und Englisch auch noch offizielle Amtssprache.

Die Hauptstadt der Insel ist das im 17. Jahrhundert gegründete Antananarivo im zentralen Hochland auf rund 1.400 Metern Höhe gelegen. Antananarivo ist eine lebendige Stadt in der man gut zu Fuß die kulturellen, historischen und architektonischen Sehenswürdigkeiten erkunden kann, wenn man bereit ist hunderte von Stufen zu steigen.

Viel Sehenswertes auf Madagaskar

Sehenswert sind in Antananarivo auch die Märkte auf denen alles zu finden ist, was die Insel zu bieten hat. So auch grüner Pfeffer und Vanille.

Im Süden der Insel finden sich die Trockenzonen mit Dornenwäldern und Sukkulentenflora.

Atemberaubende Landschaft fürs Auge, soweit man schauen kann. Der Süden mit seiner Provinzhauptstadt Toliara liegt in Küstennähe, hat aber keinen eigenen Strand, dafür aber einen kleinen Hafen.

Von Toliara  kann man viele Ausflüge starten, ebenso viele Badestrände ansteuern, an denen es natürlich auch Tauchmöglichkeiten gibt.

Am südlichsten Punkt liegt das Reservat Cap Sainte Marie, mit den meisten seltenen Schildkröten  weltweit.

Der meiste Regen im Süden fällt von Dezember bis Februar und verschlechtert leider auch die Straßenverhältnisse, so dass die ideale Zeit fürs Erkunden in anderen Monaten gelegt werden sollte.

Bequem fortbewegen kann man sich mit Buschtaxis und auch mit komfortablen Buslinien. Richtung Hauptstadt sollte man sich allerdings lieber mit dem Flugzeug bewegen, denn die Busfahrt dauert fast 24 Stunden. Zur Erkundung des Südens reicht das Busnetz allemal.

Auch Wassertaxis und Geländewagenvermietungen stehen zur Verfügung.

Im Westen findet sich die Savanne. In diesem wechselfeuchten Klima gedeihen Sukkulenten und Baobab (Affenbrotbaum) gut.  Diese Region ist die am wenigsten erschlossene von Madagaskar; trotzdem gibt es einiges zu sehen.

Madagaskar

Die Westküste bietet Mangrovenwälder und nur einige flache Gebirgszüge.

Berühmt ist das Bemaraha Plateau mit den berühmten Tsingys.

Von der Hauptstadt führen zwei Straßen nach Morondava und nach Mahajanga, aber die guten Flugverbindungen sind zu bevorzugen.

Mahajanga ist eine bunte Mischung aus Arabern, Afrikanern, Indern und Europäern und auch Bewohner der Komoren sind dort ansässig.

Von hier aus kann man die imposante Einmündung des Bebsiboka Flußes sehen und sogar überqueren.

Rund  70 Kilometer entfernt kann man die Grotten von Andranokobaka besichtigen. Sie ziehen sich über 2 Hügel hinweg und haben über 5 Kilometer lange Gänge.

In Andranomena liegt ein Naturreservat, in dem die nachtaktiven Lemuren zu bestaunen sind. Denn diese kommen wie auch einige andere Tierarten nur auf Madagaskar vor.

In Baie de Baly gibt es nicht nur Schildkröten, sondern auch Madagaskar Seeadler!

Bemaraha ist in kalkhaltigem Gestein gebettet; dort tummeln sich u.a. Chamäleons, Vögel und Lemuren.

Das Klima auf Madagaskar

Klimatisch ist es wechselfeucht und im madagassischen Winter fast subhumid. Regen und Winde von Osten werden durch die zentralen Gebirge abgefangen und die Jahresdurchschnittstemperatur liegt etwas höher (um die 27 °C) als im Süden (24 °C).

Im Osten dagegen sind tropische Regenwälder vorzufinden. Trotzdem wird es als Riviera von Madagaskar bezeichnet.

Interessant ist auch der einmalige Pangalanes Kanal, der entlang der Küste verläuft. Oft sind es nur wenige Meter Sandbank, die einen vom indischen Ozean trennt.

St. Marie ist eine ehemalige Piratenküste und dient heute der Erholung. Bereits im 16. Jhd. war die Insel Anlaufpunkt für Seefahrer und im 18. Jahrhundert wurden dort Nelken, Pfeffer und Kaffee angebaut.

Ganz fantastisch ist die Schmalspureisenbahnlinie von Antananarivo nach Tamatave; verläuft sie doch über 120 km parallel zur Küste. Viele Brücken sind unpassierbar gewesen für lange Zeit; dies änderte sich erst mit der Privatisierung der Bahn 2004.

Klimatisch machen dem Osten die Zyklonen zu schaffen. Meist im Februar und März ziehen sie über den Osten der Insel hinweg und behindern den Tourismus dadurch oft bis Ende April. Die Überschwemmungen zerstören oft Brücken und Straßen.

Generell ist im tropischen Klima des Ostens die Luftfeuchtigkeit sehr hoch. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt zwar bei 24 °C, aber die beste Reisezeit liegt zwischen Mai und Oktober.

Der Norden ist der fruchtbarste Teil von Madagaskar. Heiß und feucht mit täglichen kurzen Niederschlägen ist es ideal für Vanille, Zuckerrohr und Kakao. All die Dinge, die wir zu Hause so schätzen.

Das Bergmassiv  von Tsaratanana ist eine fantastische Vulkanlandschaft. Erloschen ist der Montagne d’Ambre auf jeden Fall. Er hat einen Durchmesser von stolzen 35 km und liegt über 1400 Meter hoch. Ab ca. 800 m ist dieses Gebiet mit einem dichten Regenwald bedeckt.

Chameleon

Unbedingt besuchen sollte man dort Joffreville und den dortigen Nationalpark, der über zwei Bergrücken liegt und das Foret d’Ambre einschließt.

Ambilobe liegt im Flusstal des Mahavavy, ca. 100 km südlich von Diego Suarez. Inmitten von Zuckerrohrplantagen gelegen ist es ideal, um den Nationalpark von Ankarana zu erkunden. Dort sind die berühmten Tsingys (erodiertes Karstgestein, das sich bis 20 m hoch türmt) zu sehen ebenso wie die Grotten des Ankarana Bergmassivs.

Klimatisch angenehm mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von fast konstant 25 °C. Regelmäßiger Niederschlag von Dezember bis März.

Die Insel Nosy Be ist der Tropentraum schlechthin. Für jeden Geldbeutel gibt es Unterkünfte und ganz viele Naturattraktionen. Tauchen und Ausflüge zu anderen Inseln sind einfach zu organisieren.

Am allerschönsten ist allerdings der allgegenwärtige Duft der Insel: Kaffee, Vanille und Zimt….

Nosy Komba ist geeignet um zahmen Lemuren zu begegnen.

Nosy Tanikely ist klein, aber dafür bei Tauchern und Schnochlern umso beliebter. Außerdem gibt es einen tollen Leuchtturm.

Nosy Lava ist der Ort der Königsgräber der Sakalava Könige. Der Zugang zur Insel ist reglementiert.

Also, diese Insel hat viele faszinierende Facetten und ist immer eine Reise Wert.

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