Reise nach Südafrika

Südafrika-Reise

Ein besonders schönes Reiseziel in Südafrika ist das Eastern Cape mit seinen Traumstränden, der Wild Coast mit ihrer Pflanzenvielfalt und Schönheit und den Metropolen Port Elizabeth und East London.

Mit einer Fläche von rund 170.000 Quadratkilometern ist die Provinz fast halb so groß wie Deutschland und reicht im Norden weit bis ins Karoo Hochland.

Die Bevölkerungsdichte ist sehr gering, in den ehemaligen Homelands Transkei und Ciskei leben vorwiegend Xhosa von Ackerbau und Viehhaltung.

Da es in der Region wenig Industrie und auch kaum Bodenschätze weswegen Besucher die Natur in vollen Zügen genießen können. Im Addo Elephant National Park oder in einem der anderen Natur-und Wildreservate kann man die Big Five sogar Malaria frei erleben.

Als Reiseziel ist das Eastern Cape das ganze Jahr über geeignet, das Klima ist gemäßigt subtropisch mit geringen Niederschlägen in den Sommermonaten November bis März.  Baden im Indischen Ozean kann man von Oktober bis Mai.

An der Stelle des heutigen Port Elizabeth ließen die Engländer 1799 das Fort Frederick errichten um die rebellischen Buren unter Kontrolle zu bringen. Die Anglisierung ging von da an rasch voran und schon 1820 kamen 4000 Siedler aus Großbritannien.  Benannt wurde Port Elizabeth nach der Frau des damaligen Gouverneurs Sir Rufane Donkin.

Heute hat Port Elizabeth rund 1 Million Einwohner und ist die viertgrößte Stadt Südafrikas. Der Hafen ist ein ist ein wichtiger Containerumschlagplatz und auch die Automobilindustrie spielt wirtschaftlich eine wichtige Rolle in der Stadt.

Aber ganz abgesehen von Containerhafen und Autoindustrie hat Port Elizabeth den Besuchern viel zu bieten. Ganz besonders im historischen Stadtkern gibt es viele viktorianische Häuser,  das historische Edward Hotel und den alten Leuchtturm im Donkin Reserve.

Das Castle Hill No. 7 ist ein altes Pfarrhaus und sicher eines der ältesten Gebäude der Stadt. 1827 wurde es aus Sandstein erbaut und ist heute ein Museum im dem Möbel, Haushaltsgegenstände und Puppen aus dem 19. Jahrhundert ausgestellt sind.

Eine weitere Attraktion Port Elizabeths sind sicherlich die wunderschönen Strände in Stadtnähe.

Eine Besonderheit des Addo Elephant National Parks ist, dass man keine Zitrusfrüchte in den Park mitnehmen darf. Als der Park 1931 eingerichtet wurde waren die Elefanten recht aggressiv, da sie unter der Verfolgung durch die Siedler gelitten hatten. Um sie zu besänftigen wurden sie mit Wagenladungen verfaulter Orangen gefüttert. Zwar sind diese Fütterungen längst eingestellt, aber die Elefanten sind noch heute scharf auf diese Früchte und zertrümmern gerne mal  Autos, wenn es in diesen nach Zitrusfrüchten riecht.

Für Besucher die eher einsame Wanderwege suchen, kann man den östlichen Teil des Camdeboo National Parks empfehlen. Hier findet man vorwiegend Bergzebras, Gnus, Springböcke und Oryx Antilopen. Auch Kap-Büffel kann man mit etwas Glück zu Gesicht bekommen.

1836 als Militärposten errichtet erhielt East London 1873 die Stadtrechte. Heute ist die Stadt Standort der Daimler AG, die hier Mercedes Pkw und Lkw für den südafrikanischen Markt produziert. Da die Stadt an der Mündung des Buffalo Flusses liegt hat sie den einzigen Hafen Südafrikas, der an einem Fluss liegt.

Das Klima in der Stadt ist fast ganzjährig angenehm sonnig. Neben den Sandstränden kann man Besuchern auch das East London Museum in der Oxford Street empfehlen. Neben naturkundlichen Sammlungen sind hier auch Sammlungen zur Frühgeschichte Südafrikas und zur Geschichte der Xhosa zu sehen.

Kommentare sind geschlossen.